Brut von Lege,-Mast,-Zwer,-Schopf und Baumwachtel im Schrankbrüter
Als erstes sammlen wir Bruteier, die nicht älter als 10 Tage sein sollten und die bei einer Temperatur von 8 C°- 15 C° zweimal am Tag gewendet und fast auf der Spitze gelagert werden sollten.
Wenn wir genug Eier gesammelt haben beginnt der Brutprozes.
Die Eier werden in den schon seit 1-2 Tagen auf die richtige Temperatur vorgeheitzten Brutschrank eingelegt. Er soll eine Temperatur von 37,7 °C bis 37,8 °C und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 60% haben. Den Wender schalten wir ab dem ersten Tag an. Manche sagen jede Bewegung könnte das "Aus" für das Küken sein, dass ist aber totaler Schwachsinn, da der Wender die Eier solangsam dreht, dass dem Küken nichts passieren kann! Nur wenn man einen Halbautomatischen Brüter hat sollte man die Eier erst ab dem 3.Tag wenden! Nach 14 Tagen kommen die Lege,-und die Mastwachtel Eier in den Schlupfbrüter, welcher eine Luftfeuchtigkeit von ca.80- 85% und die gleiche Temperatur wie im Vorbrüter hat. Beim Umlegen in den Schlupfbrüter kühlen wir die Eier ca. 15 Minute. In den lezten Tagen wenden wir die Eier nicht, sodass die Küken sich in Schlupfstellung bringen können. In der Zeit vom 16. und 17.Tag schlüpfen die meisten Küken! Manche kommen aber auch noch am 18.Tag nach!
Bei der Brut von Schopf,- und Baumwachtel muss mann beachten, dass diese 6 Tage länger brauchen. Also kommen sie erst am 20. Tag in den Schlupfbrüter sodass sie am 22.-23. Tag schlüpfen können.
Brut von Lege,-Mast,-Zwerg,-Baum und Schopfwachtel im Flächenbrüter
Als erstes sammlen wir Bruteier, die nicht älter als 10 Tage sein sollten und die bei einer Temperatur von 8 C°- 15 C° zweimal am Tag gewendet und fast auf der Spitze gelagert werden sollten.
Wenn wir genug Eier gesammelt haben beginnt der Brutprozes.
Die Eier kommen in dem schon seit 2Tagen vorgeheitzten Flächenbrüter, d
er eine Innentemperatur von 38,3C° haben soll. Außerdem soll die 1.und 2.Wasserrinnen auf beiden Seiten mit lauwarmen Wasser aufgefüllt sein. Den Wender schalten wir schon ab dem ersten Tag ein, da er so langsam die Eier dreht, sodass die Küken in der Entwicklung keinen Schaden von sich tragen. Wir heben 1 mal pro Tag den Deckel für 3 Minuten hoch, dass die Eier einen Sauerstoffaustausch durchführen können. Nach 14Tagen Brüten schalten wir den Wender aus, sodass nur die Heizung im Gange ist. Außerdem füllen wir ab dem 14. Tag alle 3 Wasserrinnen auf beiden Seiten auf. Am selben Tag kommt das Gitter, dass bei jedem Brüter mitgeliefert wird statt, dem Wenderahmen hinein. Anschließend legt man die Eier am Rande entlang auf das Gitter. Dies sollte unbedingt beachtet werden, denn wenn die Eier in der Mitte liegen, und die ersten Küken schlüpfen, rollen diese die Eier ständig umher. Wenn die Eier aber am Rand entlang liegen, können sie so nicht wild umher gerollt werden. Man muss außerdem aufpassen, dass wenn man Zwergwachtel Küken schlüpfen lässt, das Gitter worauf diese schlüpfen, nicht zu großmaschig ist. Wenn die ersten Küken am 16.-17. Tag schlüpfen, darf man den Brüter nicht mehr öffnen!! Mann muss warten bis die Küken vollständig getrocknet sind! Die Küken sind am 1.Tag nicht auf Trinken und Fressen angewiesen, da die Küken kurz vor ihrem Schlupf den Dottersack eingezogen haben. Von diesem können sie sich ernähren. Wir sortiere am 19.Tag alle Eier aus, da aus diesen keine Küken mehr schlüpfen.
WICHTIG: Während dem Schlupfprozess darf man den Brüter nicht öffnen!! Da mit jedem öffnen die Luftfeuchtigkeiten entweicht!! Und der Flächenbrüter im Gegensatz zum Schrankbrüter die Luftfeuchtugkeit nicht so schnell wieder steigen lässt! Erst wenn die meisten Küken geschlüpft UND TROCKEN sind, kann man den Brüter öffnen!
Bei den Baum- und Schopfwachteln ist es der gleiche Brutprozes. Außer, dass die Zierwachteln erst am 22. bis 23. Tag schlüpfen. Also muss man erst am 20.Tag den Wender abschalten, alle Wasserrinnen füllen, nicht mehr den Deckel aufmachen und das Gitter hinein legen.
?Kühlen?
Uns wird oft die Frage gestellt ob wir die Eier kühlen. Es ist nicht notwendig die Eier zu kühlen. Wir kühlen sie aber trozdem am Tag ca. 5-10 Minuten um den Sauerstoff austausch zu verbessern.

Aufzucht von Lege,-Mastwachtel
Die frisch geschlüpften Küken bleiben, bis sie vollständig getrocknet sind, im Brüter.
Wenn sie getrocktnet sind kommen sie in die auf 37,0 ° C vorgeheitzte Kükenbox, die mit Küchenpapier ausgelegt ist, oder auch mit einem Gitterboden sodass die Küken einen weichen und rauen Untergrund haben auf dem sie nicht rutschen und so gut Laufen lernen können. Den ersten Tag brauchen die Küken eigentlich nichts zum Fressen oder Trinken, da sie sich vom Dottersack, den sie vor Schlupf eingezogen haben, ernähren. Jedoch ist es kein Fehler, wenn man ab dem ersten Tag Fressen und Trinken zur Verfügung stellt. Beim Umsetzen tauchen wir manche Küken mit dem Schnabel in die Tränke (mit dem engen Rand sodass die Küken nicht ertrinken können), sodass sie wissen wo das Trinken ist. Das Fressen finden die Kleinen alleine, wenn sie den Stall auskunden. Mit der Temperatur gehen wir nach den ersten drei Tagen jeden Tag einen Grad herunter (in dem wir die Lampe immer höher hänge, oder den Dimmer runter schalte).
Bei uns bekommen sie die ersten 2-3 Wochen Kükenmehl. Danach gehen wir langsam auf Legemehl über (muss sehr langsam gemacht werden sonst bekommen die Küken Durchfall!) . Nach drei bis vier Wochen erkennen wir bei den Wildfarbigen, Goldgesprenkelten und Silbernen schon die Geschlechter am Gefieder. Bei den Farbwachteln muss man bis zur Geschlechtsreife(ca.8-9Wochen) warten, um am Drüsensack nach schauen zu können.

Aufzucht von Schopfwachteln
Unsere Schopfwachteln ziehen wir eigentlich so auf wie die Legewachteln. Nur fütteren wir unsere Schopfwachteln als Küken Entenstarter. Zudem bekommen die Küken Lebendfutter wie zum Beispiel: Mehlwürmer, kleine Fliegen,.. Außerdem gehen wir nur alle zwei Tage einen 1°C mit der Temperatur hinab.
Aufzucht von Baum,- Zwergwachteln
Unsere Zwerg und Baumwachteln ziehen wir zusammen groß, denn sie bekommen fast das gleiche Aufzucht-Programm.
Die Wachteln fressen bei uns von Anfang an Kückenmehl, Exotenfutter, und Lebend- Futter.
Am Anfang bekommen die Küken 1/3 Exotenfutter, und 2/3 Kükenmehl. Von dem Exotenfutter geben wir immer einen größeren Anteil dazu sodass sie nach ca.3 Wochen nur noch Exotenfutter bekommen. Als Lebend-Futter verfütteren wir Mehlwürmer.
Mit der Wärme gehen wir so hoch, dass wir nach ca. 3 Wochen die Lampe ausschalten kann.
Nach ca. 4-5 Wochen können wir bei manchen Zwergwachtel Farbschläge die Geschlechter erkennen.

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